Allgemeines

  1. Es gelten die Hausregeln der Area-M.
  2. Full Auto dürfen ausschließlich Repliken unter 0.5 Joule schießen. Dies gilt sowohl für Gewehre, als auch MGs.
    1. MGs müssen einem reelen MG-Vorbild entsprechen (kein G36 oder M4 mit Mickey-Maus Ohren!).
    2. Gewehre dürfen maximal mit MidCap-Magazinen bis 150 BBs bespielt werden. Wird jemand mit einem HighCap erwischt, wird er vom Spielfeld sowie Event verwiesen.
  3. Die Anweisung des Spielfeldbetreibers, der Orga, der Spielleitung (SL) sowie der InGame-Refs (gelbes Armband) ist folge zu leisten.
  4. Alle Spieler sind dazu angehalten, Spielsituationen voll auszuspielen (diese kann man auch mit Reden, statt schießen auflösen). Geht einem Mitspieler LARP-Spiel zu weit, so kann er mit dem Code-Wort Küchenmaschine die Situation abbrechen. Im Konflikt verliert er dabei die Situation.
  5. Die Teilnahme am Medic- System erachten wir als Grundvoraussetzung für die Teilnahme an den Honeygames. Wir wissen, dass das Ausspielen von Verwundungen mit hinwerfen, schreien und allem was dazu gehört Überwindung kostet, jedoch zeigt die Erfahrung der letzten Honeygames, dass alle Spieler darin nach kurzweiligem „warm werden“ viel Spaß und Immersion finden.

Medic-Regeln

Während des Lockdowns 2020/2021 haben wir für die kommenden Honeygames das Medicsystem komplett überarbeitet.
Während wir das System an sich, sowie dessen Zugänglichkeit stark vereinfacht haben, eröffnen wir durch die Umgestaltung viele neue Wege des Verwundeten- und Versorgungsspiels.
Die gleichzeitige Einführung eines an die Medic- Regel gebundenen Ticketsystems gibt eurem „Leben“ eine enorme Bedeutung für Sieg oder Niederlage eures Teams.

Die Basis des neuen Systems bilden unsere „Medic-Karten“, welche jeder Spieler erhält.
Ihr lest euch die Infos auf beiden Seiten der Karte durch, prägt sie euch ein und verstaut die Karte dann in den großen Beintaschen oder den großen Armtaschen eurer Kleidung.

Auf der Vorderseite der Karte findet ihr folgende Infos:

-Trefferzone und -art
-Reaktion eures Charakters
-Eigenaktion bei Treffer
-Bleed- Out Zeit

Entsprechend des Treffers sowie der Reaktion eures Charakters spielt ihr die Verwundung beim Hit aus. Sollte eine Eigenaktion angegeben sein( z.B. Tourniquet anlegen), dürft ihr diese selbst durchführen.
Wenn eure Karte nicht zwingend Kameradenhilfe erfordert, seid ihr „vorläufig geheilt“. Wichtig ist nun jedoch, dass ihr eure Karte schnellstmöglich bei einem Medic abgebt, wodurch ihr die „Endheilung“ erhaltet. Erst dann dürft ihr z.B. das Tourniquet ablegen.

Sollte zwingend Kameradenhilfe nötig sein, so spielt ihr eure Verletzung aus, belasst eure Karte aber auf jeden Fall in eurer Tasche!
Eure Kamerden/der Medic müssen die Taschen durchsuchen, die Karte finden und von der Rückseite dieser die für sie relevanten Infos ablesen:

-Aktion Kamerad
-Aktion Medic

Sowie der Hinweis, dass die Karte nach Ende der Versorgung beim Medic abzugeben ist.

Habt ihr die Karte dem Medic gegeben, dürft ihr „geheilt“ weitermachen, bis ihr erneut getroffen werdet. Beim zweiten Treffer seid ihr „tot“. Auch diesen spielt ihr aus (jetzt aber so wie ihr wollt) und verlasst nach Ende der Aktion das Kampfgebiet in Richtung Spawn. Die Respawnzeit wird voraussichtlich 20 Minuten betragen.

Im Spawn erhaltet ihr, falls vorhanden, eine neue Karte.

Wichtig für Medics: wann immer ihr im Spawn/HQ seid, gebt bitte alle gesammelten Karten ab! Die Medic-Karten gelten gleichzeitig als Spawnticket!

Fallbeispiel:

Ihr erhaltet eure Karte.

Auf der Vorderseite steht:

-Beintreffer rechts, Beinbruch, arterielle Blutung
-Schmerz, Panik, demobilisation
-Tourniquet anlegen (selbst) – Kameradenhilfe nötig
-Bleed- Out 3 min

Auf der Rückseite steht:

Kameradenhilfe
-Spieler in Deckung bringen

-Blutung stillen

Medic
-Bein stabilisieren, Wunde verbinden
-Schmerzstiller verabreichen

Werdet ihr nun getroffen, spielt ihr einen Treffer in euer rechtes Bein aus. Euer bein ist gebrochen, ihr geht zu Boden.

Ihr dürft euch nun selbst mittels Tourniquet versorgen, seid jedoch auf die Hilfe euer Kameraden angewiesen um euch in Deckung zu bringen. Die Versorgung mittels TQ muss binnen drei Minuten erfolgen, sonst geltet ihr als „tot“. Eure Kameraden durchsuchen nun die vier in Frage kommenden Taschen (große Bein- und Armtaschen links und rechts) nach der Medic- Karte. Von dieser lesen sie ihre Aktion ab, in diesem Fall simulieren sie das weitere stillen der Blutung z.B. mittels Wound – packaging.

Kommt nun der Medic dazu, spielt dieser die Versorgung der Verletzung komplett aus, d.h. in diesem Fall stabilisiert er das Bein und verabreicht Schmerzstiller.

Nach Abschluss der Aktion gibst du deine Karte dem Medic. Dieser gibt die gesammelten Karten im HQ ab. Wirst du ein zweites mal getroffen, spielst du deinen Tod aus und gehst nach ein paar Minuten zum Respawn zurück. Dort erhältst du eine neue Medic- Karte.

Sind alle Karten einer Fraktion aufgebraucht, kann solange niemand respawnen bis Nachschub eintrifft.