Aktuelles Szenario (Honeygame II am 26.06.2022)

Die US/britische Invasion Europas ist gescheitert.

Während der Kämpfe um das Forschungszentrum Montabaur bei Simmern putscht das Department of Defense gegen den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten, Millard Hayes. Nur durch einen eilig durchgeführten Sprengstoffangriff auf das deutsche Hauptquartier konnten sich die amerikanisch- britischen Truppen genug Zeit für den Rückzug verschaffen. Mit einer nicht geringen Menge Duratan setzen sie sich in die USA ab, um an der Seite des abgesetzten Präsidenten den Aufstand des DoD niederzuschlagen.

Doch während der Bürgerkrieg tobt, tragen die einstigen Verteidiger den Krieg nun in das „Homeland“ – in der Nähe von Dallas Kesseln europäische Einheiten einen großen Teil der Hayes- treuen Kämpfer ein, in der Hoffnung auch den einstigen Präsidenten stellen zu können.

Hintergrundgeschichte

Bis 2023 konnte Großbritannien ihren harten Brexit erfolgreich durchführen. Nach kurzer Rezession erstarkte die Wirtschaft unerklärlich und Großbritannien wurde zu einem wichtigen Handelsmarkt zwischen Europa und Amerika.

Nach acht Jahren Amtszeit Trumps trat schlussendlich 2025 der ultranationalistische sowie europakritische Präsident Millard Hayes seine Amtszeit an. Schnell wurde über Europa ein US-Handelsembargo verhängt, was die Wirtschaft und damit die EU-Staaten massiv schwächte.

Einer der Hauptgründe für diese Maßnahme war es, die US-Wirtschaft vor einer Überflutung von Duratan zu schützen, welches kürzlich entdeckt wurde und nach aktuellem Kenntnisstand nur in Zentraleuropa vorkommt.

Duratan kann für die Herstellung synthetischen Kraftstoffes sowohl für Fahrzeuge, als auch für Raketenantriebe, genutzt werden. Daher machte es die Verwendung fossiler Brennstoffe quasi überflüssig, da Duratan als natürliche Ressource relativ schnell nachwachsen kann.

Durch einen Zusammenbruch des Rohöl-Marktes wurde ein Kollaps der Machtverhältnisse im Nahen Osten ausgelöst. Die USA intervenierte 2024 sehr schnell und konnte sowohl Saudi-Arabien, als auch weite Teile des Nahen Osten einnehmen und offiziell als Protektorat erklären. Dadurch besetzten die USA bis heute das Gebiet und konnten es als ständigen Militärstandpunkt mit Zugang nach Osteuropa sowie Russland etablieren.

Zusätzlich kontrolliert Amerika derzeit die weitesten Teile der Rohölvorkommen weltweit. Duratan war daher ein großer Glücksfall Europas, da man sich damit weitestgehend unabhängig von Amerika und dem besetzten Nahen Osten machen konnte. Dies stellt eine marktrelevante Bedrohung dar, da es regenerativ ist und man mit erheblich weniger Aufwand und Kosten größere Mengen Treibstoff herstellen lassen kann.

Trotz aller diplomatischen Bemühungen verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Europa und den USA bis Anfang 2026 zunehmend. Die lange anhaltenden Spannungen führten schlussendlich zu einer massiven europäischen Aufrüstung. Vor allem Deutschland, Frankreich und die östlichen EU- Staaten modernisierten ihre Armeen von Grund auf.

Im Sommer 2026 erklärte das anglo- amerikanische Bündnis überraschenderweise Frankreich den Krieg. . Durch verschiedene Leaks bei Geheimdiensten weltweit war es ein offenes Geheimnis, dass Großbritannien durch die USA diplomatisch zur gemeinsamen Kriegserklärung gezwungen wurde, was in der außereuropäischen Presse jedoch kaum Erwähnung fand.

Der initiale Ansturm der geballten US sowie britischen Kräfte überforderte rasch Spanien und weite Teile Frankreichs sowie die BeNeLux-Staaten. Nach und nach gewann das westliche Bündnis auch Teile von Deutschland hinzu, wurde aber zunächst am Rhein aufgehalten.

Nachdem der Angriff zuerst zum Stillstand kam, gelang es erstmals bei Koblenz den Rhein zu überqueren. Dies bedeutete zunächst, dass die Angriffswelle weiter ins Landesinnere vormarschieren konnte, aber auch, dass eine wichtige Duratanader nähe Simmern wohl bei dem Vorstoß fallen könnte.

Der Vorstoß nach Simmern ist ebenfalls ein Versuch eine ständige FOB und später eine Operationsbasis östlich des Rheines zu etablieren. Das Duratanvorkommen ist natürlich ebenfalls ein ausschlaggebender Punkt für diese Standortwahl, genauso wie Gerüchte, dass die Bundeswehr verschiedene Duratanexperten zum Abbau an diesem Punkt konzentriert, um die Förderung zu erhöhen.