Szenariokurzbeschreibung

Nach einer US/Britischen Invasion des europäischen Festlandes findet das Szenario in Simmern selbst statt. Die US/Britischen Truppen konnten bei Koblenz zum ersten Mal erfolgreich den Rhein überqueren und haben eine Kompanie nach Simmern entsannt, um einen FOB an diesem rohstoffreichen Punkt der Region zu errichten und auf die Pioniere zu warten, die den Punkt zu einer vollwertigen Basis ausbauen sollen.

Die Herausforderung der Invasoren ist zunächst die Bevölkerung auf ihre Seite zu ziehen, den Deutsch/Russischen Widerstand zu brechen und die Kontrolle über die Duratan-Vorkommen zu sichern.

Hintergrundgeschichte

Bis 2023 konnte Großbritannien ihren harten Brexit erfolgreich durchführen. Nach kurzer Rezession erstarkte die Wirtschaft unerklärlich und Großbritannien wurde zu einem wichtigen Handelsmarkt zwischen Europa und Amerika.

Nach acht Jahren Amtszeit Trumps trat schlussendlich 2025 der ultranationalistische sowie europakritische Präsident Millard Hayes seine Amtszeit an. Schnell wurde über Europa ein US-Handelsembargo verhängt, was die Wirtschaft und damit die EU-Staaten massiv schwächte.

Eines der Hauptgründe für diese Maßnahme war es, die US-Wirtschaft vor einer Überflutung von Duratan zu schützen, welches kürzlich entdeckt wurde und nach aktuellem Kenntnisstand nur in Zentraleuropa vorkommt.

Duratan kann für die Herstellung synthetischen Kraftstoffes sowohl für Fahrzeuge, als auch für Raketenantriebe, genutzt werden. Daher machte es die Verwendung fossiler Brennstoffe quasi überflüssig, da Duratan als natürliche Ressource relativ schnell nachwachsen kann.

Durch einen Zusammenbruch des Rohöl-Marktes wurde ein Kollaps der Machtverhältnisse im Nahen Osten ausgelöst. Die USA intervenierte 2024 sehr schnell und konnte sowohl Saudi-Arabien, als auch weite Teile des Nahen Osten einnehmen und offiziell als Protektorat erklären. Dadurch besetzten die USA bis heute das Gebiet und konnten es als ständigen Militärstandpunkt mit Zugang nach Osteuropa sowie Russland etablieren.

Zusätzlich kontrolliert Amerika derzeit die weitesten Teile der Rohölvorkommen weltweit. Duratan war daher ein großer Glücksfall Europas, da man sich damit weitestgehend unabhängig von Amerika und dem besetzten Nahen Osten machen konnte. Dies stellt eine marktrelevante Bedrohung dar, da es regenerativ ist und man mit erheblich weniger Aufwand und Kosten größere Mengen Treibstoff herstellen lassen kann.

Trotz aller diplomatischen Bemühungen verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Europa und den USA bis 2027 zunehmend. Die lange anhaltenden Spannungen führten schlussendlich zu einem Verteidigungsbündnis mit Russland. Dieses errichtete einen Schutzschild aus Militärblockaden und Raketenabwehrstellungen sowohl in Westeuropa zur See, als auch zum Nahen Osten zu Land.

2028 erklärte Großbritannien überraschenderweise Frankreich den Krieg. Dies war eine sehr Willkommene Begebenheit für die USA, da sie als Alliierter Großbritanniens mit in den Krieg eintreten mussten und eine Chance sahen neben den Rohölvorkommen auch Duratanvorkommen sichern zu können. Durch verschiedene Leaks bei Geheimdiensten weltweit war es ein offenes Geheimnis, dass Großbritannien durch die USA diplomatisch zur Kriegserklärung gegen Frankreich gezwungen wurden. Dies fand in der Tagespresse entweder keine Erwähnung oder wurde als europäische Propaganda abgetan.

Der initiale Ansturm der geballten US sowie britischen Kräfte überforderte rasch Spanien und weite Teile Frankreichs sowie die BeNeLux-Staaten. Nach und nach gewann das westliche Bündnis auch Teile von Deutschland hinzu, wurde aber zunächst am Rhein aufgehalten.

Nachdem der Angriff zuerst zum Stillstand kam, gelang es erstmals bei Koblenz den Rhein zu überqueren. Dies bedeutete zunächst, dass die Angriffswelle weiter ins Landesinnere vormarschieren konnte, aber auch, dass eine wichtige Duratanader nähe Simmern wohl bei dem Vorstoß fallen könnte.

Der Vorstoß nach Simmern ist ebenfalls ein Versuch eine ständige FOB und später eine Operationsbasis östlich des Rheines zu etablieren. Das Duratanvorkommen ist natürlich ebenfalls ein ausschlaggebender Punkt für diese Standortwahl, genauso wie Gerüchte, dass die Bundeswehr verschiedene Duratanexperten zum Abbau an diesem Punkt kkonzentriet, um die Förderung zu erhöhen.